Karibikflair über Kaffeekultur bis Andenblick – Zwischen Karibikstränden, Dschungelpfaden und Andenhöhen zeigt Kolumbien all seine Gesichter. Von den kolonialen Gassen Cartagenas über das tropische Santa Marta bis zur kühlen Hauptstadt Bogotá – ein Land im Aufbruch, das seine Besucher mit Farben, Musik und Herzlichkeit empfängt. Hier trifft Geschichte auf Lebenslust, Salsa auf Straßenkunst und Abenteuer auf Gelassenheit.

Cartagena

Must-Sees mit Karibikflair & Kolonialpracht

Cartagena ist Kolumbiens schönste Bühne für Geschichte, Farbe und Lebensfreude. Direkt an der Karibikküste gelegen, bietet die Stadt ein unvergleichliches Ensemble aus kolonialer Architektur, tropischer Atmosphäre und moderner Leichtigkeit.

Altstadt & Atmosphäre

Hinter den mächtigen Mauern liegt ein Labyrinth aus pastellfarbenen Gassen, Holzbalkonen und blühenden Bougainvillea. Pferdekutschen klappern über Kopfsteinpflaster, Straßenmusiker spielen Salsa, und überall duftet es nach Kokos, Rum und Meer. 

Isla Barú & Islas del Rosario

Nur eine Bootsstunde entfernt wartet Karibik wie aus dem Bilderbuch: weiße Strände, türkisblaues Wasser und Palmen. Die Isla Barú mit dem berühmten Playa Blanca ist perfekt für einen Tagesausflug oder eine Nacht am Meer. Wer es ruhiger mag, findet auf den Islas del Rosario kleine Lodges und ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Abschalten.

Geschichte & Meerblick

Einst als Bollwerk gegen Piraten erbaut, bewahren Mauern und Festung San Felipe de Barajas bis heute den Geist vergangener Jahrhunderte. Von den Wällen bietet sich ein weiter Blick über Dächer, Hafen und das glitzernde Karibische Meer – besonders magisch bei Sonnenuntergang.

 Musik, Rum & Lebensgefühl

Wenn die Sonne sinkt, erklingen Trommeln und Gitarren. Auf Dachterrassen fließen Mojitos, Lichter tanzen auf dem Wasser, und die Stadt pulsiert im Rhythmus der Karibik. Cartagena ist kein Ort für Eile – hier lebt man im Moment, zwischen Musik, Meer und diesem Gefühl, dass alles ein bisschen leichter geht.

Santa Marta

Must-Sees zwischen Hitze & Dschungel

Santa Marta ist Kolumbiens älteste Stadt – und das Tor zum Tayrona-Nationalpark. Wo einst Gold und Sklaven verschifft wurden, treffen heute koloniale Fassaden, karibische Lebensfreude und jede Menge Improvisationstalent aufeinander. 

Tayrona-Nationalpark

Altstadt & Alltag

Die Altstadt überrascht mit kolonialem Charme: enge Gassen, bunte Balkone, die Basílica de Santa Marta – angeblich die älteste Kirche Südamerikas. Drinnen kühle Stille, draußen Chaos und Sonne. Wer abends auf der Promenade sitzt, erlebt das echte Kolumbien: Verkäufer, Musiker und Kinder am Strand,

Dschungelpfade & Perspektiven

Wer weiterläuft, erreicht Chairama, eine alte Siedlung der Tayrona-Indianer. Zwischen Terrassenfeldern und Strohdecken liegt spürbar Geschichte in der Luft. Von hier oben öffnet sich der Blick über den Regenwald bis zum Meer – einer dieser Momente, in denen man einfach still wird.

Tayrona-Nationalpark

Nur eine Stunde entfernt beginnt das Paradies: dichter Dschungel, türkisblaues Meer, Strände, die man sich erwandern muss. Der Weg führt über Wurzeln und Felsen zu Buchten wie La Piscina oder Cabo San Juan, wo man in Hängematten zwischen Palmen schläft. Kein Strom, kein WLAN – nur Wellenrauschen und Sternenhimmel.

Taganga

Must-Sees des (ehemaligen) Fischerdorfs

Nur zehn Minuten von Santa Marta entfernt liegt Taganga – ein kleines Fischerdorf, das sich längst zur Traveller-Oase entwickelt hat. Zwischen Fischerbooten, Tauchschulen und Hängematten lässt es sich wunderbar entspannen.

Quinta de San Pedro Alejandrino

Strand & Alltag

Der Strand von Taganga ist kein Postkartenmotiv, aber voller Leben: Fischer ziehen Netze ein, Kinder spielen im Sand, Händler verkaufen Kokosnüsse und Armbänder. Das Wasser glitzert, die Sonne brennt, und irgendwo läuft immer Musik. Wer nach Wochen im Dschungel einfach durchatmen will, findet hier den perfekten Ort.

Quinta de San Pedro Alejandrino

Ein kurzer Abstecher führt ins nahe Santa Marta, zur Quinta de San Pedro Alejandrino – dem Ort, an dem Simón Bolívar seine letzten Tage verbrachte. Das koloniale Anwesen ist heute Museum und Gedenkstätte zugleich: still, schlicht, bewegend. Hier, wo der große Befreier starb, schließt sich ein Stück Geschichte.

Karibikbeats & Meerblick

Wenn die Sonne hinter den Hügeln versinkt, füllt sich Taganga mit Musik. In Strandbars tanzt man barfuß im Sand, trinkt kaltes Bier und hört Reggaeton, Salsa und karibische Rhythmen bis spät in die Nacht. Das Dorf wird zur Bühne – spontan, laut, lebendig. Ein Abend zwischen Meer, Musik und dieser unverwechselbaren Leichtigkeit der Karibik.

Bogotá

Must-Sees zwischen Höhenluft & Goldglanz

Kühle Luft statt Tropenhitze, Andenlicht statt Karibiksonne, Geschichte statt Strandleben. Wer glaubt, hier nur Beton und Chaos zu finden, erlebt das Gegenteil: Charakter, Kultur und eine Energie, die unter der Oberfläche brodelt.

Kathedrale in Bogotá

Altstadt & Atmosphäre

Im Viertel La Candelaria schlägt das Herz der Stadt. Kopfsteinpflaster, Kolonialbalkone und bunte Hauswände erzählen von Geschichte und Aufbruch zugleich. Auf der Plaza Bolívar reihen sich Kathedrale, Kongress und Justizpalast aneinander – Schauplatz der Vergangenheit.

Höhenluft & Aussicht

Wer die Stadt von oben sehen will, nimmt die Seilbahn auf den Monserrate. Von dort reicht der Blick über die endlose Metropole und die umliegenden Anden – besonders eindrucksvoll im Abendlicht. 

Kultur & Museen

Bogotá ist ein Paradies für Kunst- und Geschichtsliebhaber. Im Museo del Oro funkelt die Vergangenheit: filigrane Goldarbeiten der präkolumbianischen Kulturen. Gleich nebenan das Museo Botero – voll überdimensionaler Formen, stiller Ironie und einem Hauch Lateinamerika pur. 

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Kolumbien, du Kontrastreiche.

Kaum ein Land vereint so viele Stimmungen auf so engem Raum: Meer und Berge, Hitze und Höhenluft, Geschichte und Gegenwart. Kolumbien ist laut und leise, stolz und herzlich, widersprüchlich und wunderschön. Wer sich darauf einlässt, entdeckt ein Land, das bewegt – und das man so schnell nicht vergisst.

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